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Bekanntmachungen

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Besuch bei den Altkatholiken
12.06.2024
Besuch der Alt-Katholischen Gemeinde Regensburg Mit dem Besuch der Alt-Katholischen Gemeinde Regensburg am 09.06.2024, hat der KAB Kreisverband Regensburg seine Reihe fortgesetzt, die Glaubensgemeinschaften in der Region Regensburg besser kennenzulernen. Wir wurden sehr freundlich von Pfarrer Poiger, dem Kirchenvorstand und einigen Gemeindemitgliedern aufgenommen und mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit am Abendgottesdienst teilzunehmen. In Folge der Beschlüsse des 1. Vatikanischen Konzils von 1870, dass der Papst in Fragen des Glaubens und der Moral unter bestimmten Bedingungen unfehlbare Entscheidungen treffen kann und er die oberste Rechtsgewalt in der Kirche hat, der sich alle unterwerfen müssen, haben viele kath. Christen diese Neuerungen abgelehnt und am „alten“ kath. Glauben festgehalten. Diese Neuerungen waren weder durch die Bibel noch durch die Tradition begründet. Aus dieser Protestbewegung ging dann die alt-katholische Kirche hervor. Die Regensburger Gemeinde erstreckt sich von Amberg bis Straubing und von Eichstätt bis Cham. In Deutschland leben ca. 15.000 Alt-Katholiken in 45 Pfarreien, die ein Bistum bilden. Der Bischof hat seinen Sitz in Bonn, wo auch der Lehrstuhl für alt-katholische Theologie ist. Die Alt-Katholische Kirche orientiert sich an der Heiligen Schrift und den Wurzeln des Christentums mit dem Blick für die Gegenwart. Dabei legen sie Wert auf das Mitbestimmungsrecht aller Getauften getreu dem Grundsatz: „Was alle angeht, soll von allen entschieden werden“, wie z.B. die Wahl eines Bischofs/Bischöfin entscheidet eine Synode, die zu zwei Dritteln aus Laien besteht. Alle haben gleiches Stimmrecht. In ihren Blick auf die Wurzeln des Christentums sehen sie Maria Magdalena als die erste Verkünderin und in deren Nachfolge werden auch Frauen zum Priesteramt zugelassen. In Österreich gibt es bereits die erste Bischöfin. Weitere wesentliche Unterschiede zu unserer römisch-katholischen Kirche ist die Zulassung von Geschiedenen und Wiederverheirateten zu den Sakramenten und die Weihe von Verheirateten zum Priesteramt. Es war ein interessanter Austausch und wir merkten gar nicht, wie schnell die Zeit verging. Wir werden diese Reihe im nächsten Jahr mit einer anderen Glaubensgemeinschaft fortsetzen.
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04.05.2024
KAB Kreisverband Regensburg besucht Slowenien Es gehört zur Tradition der KAB Regensburg, mit ihren Mitgliedern eine große Fahrt im Frühjahr zu unternehmen. Für dieses Jahr hatten Vorstand Christoph Aisch und Reiseleiterin Christina Tausendpfund Slowenien als Ziel gewählt und ein interessantes Besuchsprogramm zusammengestellt. Am 24.04. startete die Gruppe mit 52 Teilnehmern an Bord. Slowenien hat nur 2,2 Mio Einwohner und ist seit 1991 unabhängig. Von 1456 bis 1919 gehörte dieses Gebiet zu Österreich, dann bis 1941 zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, dem späteren Jugoslawien. Von 1941 bis 1945 war es von Deutschland besetzt. Auf der Hinfahrt machten wir einen Zwischenstopp in der steierischen Hauptstadt Graz. Bei einem Rundgang durch die Altstadt beeindruckten die herrlichen Plätze und typischen Innenhöfe der Stadt das Unesco-Weltkulturerbes seit 1999 ist. Danach ging es weiter nach Zrece, ein Ort mit einem modernen Thermalbad, zu dem unser Hotel gehörte, in dem wir uns am Abend nach den Besichtigungen entspannen konnten. Das Hotel Atrij, mit gutem Service und hervorragender Küche, war Zielort und Ausgangspunkt für die täglichen Ausflüge. Der Hauptstadt Ljubljana galt der nächste Tag auf dem Reiseprogramm. Zurecht verdient diese Stadt den Titel der „Grünen Hauptstadt Europas 2016“. Große, verkehrsfreie Plätze, lebendige Geschäftsstraßen und weite, zum Ausruhen einladende Parks geben der Stadt einen lebensfrohen Charakter. Besonders beeindruckend war die Fahrt mit der Seilbahn auf die Burg von Ljubljana, von wo sich eine fantastische Aussicht auf die Stadt bot. Am folgenden Tag fuhren wir nach Ptuj (Pettau), der ältesten Stadt Sloweniens. Dort führte uns der Weg durch die historische Altstadt hinauf auf die Burg. Im dortigen Museum konnte wir Einblick in die Geschichte der Stadt gewinnen. In der Zeit der Römer war der Ort mit 40 000 Einwohnern eine der größten Städte des römischen Reiches. Dass Ptuj für die Folklore Sloweniens eine wichtige Rolle spielt, zeigt die Sammlung furchteinflößender „Kurenti“, die zur Faschingszeit beim größten Perchtenumzug Mitteleuropas durch die Gassen von Ptuj ziehen. Für die Landwirtschaft Sloweniens ist der Anbau von Kürbissen von Bedeutung. Die vielfältigen Produkte konnte wir beim Besuch der ältesten Ölmühle des Landes genießen. In der Kartause von Seitz bekam unsere Gruppe am 4.Tag einen Eindruck vom strengen Leben in einem Kartäuserkloster, einem Schweigeorden ohne Kontakte zur Außenwelt und mit spartanischer Ernährung. Anschließend fuhren wir in die alte Fürstenstadt Celje (Cilli). Slowenien ist auch ein Land mit Weinkultur, wo vor allem Weißweine gekeltert werden. „Jeruzalem“ nennt sich das bekannteste Weinanbaugebiet, in Anlehnung an die Herren des Deutschordens, der im Mittelalter den Anbau von Weinreben kultiviert hat. Auf der Heimreise am 5. Tag gab es noch einen Zwischenstopp in Maribor (Marburg an der Drau). Maribor war 2012 Kulturhauptstadt Europas und hat die älteste Weinrebe weltweit. Slowenien ist eine Reise wert, ein Land mit gepflegten Städten, herrlicher Natur und liebenswerten Menschen. Dies nehmen die Reisenden der KAB Regensburg als bleibende Eindrücke einer wunderbaren Fahrt mit.


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04.05.2024

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175 Jahre KAB
21.04.2024
Der Kreisverband Regensburg der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) traf sich am 15. April 2024 in der Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde, um ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern: Vor 1849, also vor exakt 175 Jahren, wurde in St. Emmeram in Regensburg der erste katholische „Arbeiterunterstützungsverein“ gegründet. Er gilt als Ursprung für die KAB, einen der großen Sozialverbände auf dem Fundament der „Katholischen Soziallehre“, der inzwischen weit über die Grenzen Deutschlands hinausgewachsen ist. Ein Zitat aus einer Predigt von Bischof von Ketteler, bekannt als „Arbeiterbischof“, ist auch heute noch so aktuell wie vor 175 Jahren: „Wollen wir also die Zeit erkennen, so müssen wir die soziale Frage zu ergründen suchen. Wer sie begreift, der erkennt die Gegenwart, wer sie nicht begreift, dem ist Gegenwart und Zukunft ein Rätsel.“ Ortsverbände der KAB aus Stadt- und Landkreis Regensburg trafen sich zu einem Dankgottesdienst mit Kreispräses Michael Alkofer. Dieser segnete extra zu diesem Jubiläum angefertigten Kerzen, die jedem der Ortsverbände überreicht wurden: Symbole für das Licht, das die Mitglieder der Katholischen Arbeiterbewegung schon seit 175 Jahren in die Welt tragen, denn durch ihr solidarisches Handeln tragen sie dazu bei, dass die Welt auch in dunklen Zeiten ein kleinwenig erleuchtet wird. Anschließend an den Gottesdienst fand die Kreisausschusssitzung statt, geleitet von Maria Beer und Christoph Aisch als Sprechern des Vorstands. Zum Abschluss berichtete Diözesansekretärin Brigitta Alkofer mit eindrucksvollen Bildern einer aktuellen Reise nach Ostafrika über die Hilfsprojekte, die die KAB der Diözese Regensburg seit vielen Jahren in Uganda unterstützt – denn die KAB kämpft nicht nur in Deutschland für eine gerechtere und solidarischere Welt (und hat dabei schon viel erreicht, z.B. die Mütterrente), sondern sie setzt sich im Sinne der internationalen Solidarität auch für soziale Gerechtigkeit und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen in ärmeren Ländern ein. Spenden unter KAB-Regensburg Ugandahilfe IBAN: DE45 7509 0300 0001 1196 64
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