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Bekanntmachungen

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Besuch der Moschee
14.05.2022
Besuch der Türkisch Islamischen Gemeinde Nachdem wir im letzten Jahr die Synagoge besichtigt hatten, haben wir am 14.05. mit knapp 30 Personen aus mehreren Ortsverbänden die Türkisch Islamische Gemeinde in Regensburg besucht. Nach der Begrüßung wurden wir mit der islamischen Religion und deren Gebräuche vertraut gemacht. Neben dem Juden- und Christentum geht auch der Islam auf Abraham zurück. Da dieser Neubau der Moschee im Osten von Regensburg in den letzten Jahren sehr viel öffentliche Aufmerksamkeit erfahren hat, waren wir gespannt auf den Gebetsraum, der sehr prächtig und mit dicken Teppichen ausgestattet ist. Auch alle übrigen Räume, wie die Räume zur Reinigung und die Räume für die Jugend, Frauen und Männer konnten wir besichtigen. Der Iman hat die zahlreichen Fragen der Teilnehmer beantwortet. Für alle Teilnehmer war es ein interessanter Nachmittag.

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Kulturreise der KAB Regensburg- Land ins Elsass vom 26.04. bis 30.04 2022
26.04.2022
bis
30.04.2022
Nachdem die Reise bereits zweimal coronabedingt abgesagt werden musste, konnten sich endlich in diesem Jahr 38 Personen zu der Fahrt ins Elsass, einer Gegend zwischen Vogesen und Rheinebene und an Deutschland sowie an die Schweiz grenzend, aufbrechen. Die Region stand jahrhundertelang abwechselnd unter deutscher und französischer Kontrolle und weist eine entsprechend gemischte Kultur auf. Der erste Zwischenhalt der Reise war in Heidelberg. Hier erkundete die Gruppe zusammen mit 2 Stadtführerinnen die historische Altstadt und erreichte mittels Seilbahn das imposante Schlossgelände. Mit einem herrlichen Blick über die Stadt wurden wir auf den Schlossterrassen belohnt. Im Anschluss ging es weiter nach Kehl-Kork, wo wir bereits im Hotel „Zum Ochsen“ erwartet wurden. Mit einem gutem Abendessen klang der Tag aus. Für den nächsten Tag war die Hauptstadt Straßburg als Zentrum Europas unser Ziel. Mit einer sehr sympathischen Stadtführerin, die uns auch noch zwei weitere Tage im Elsass begleitete erkundeten wir die Stadt zuerst per Bus, fuhren durch das Europaviertel und bestaunten die wunderschönen Häuserzeilen mit zum Teil sehr imposanten Gebäuden aus wilhelminischer Zeit in der Neustadt. Bereits hier begegneten wir vielen Störchen wie sie für das Elsass typisch sind. Weiter ging es zu Fuß in die Innenstadt und als erstes zum gotischen Straßburger Münster mit seinen vielen Kunstschätzen und zu der bekannten astronomischen Uhr. Nach einer Zeit zur freien Verfügung trafen wir uns anschließend zu einer fast zweistündigen Bootsfahrt durch die mit Kanäle durchzogene Altstadt mit vielen wunderschönen Fachwerkhäusern und anderen interessanten historischen Gebäuden. Der nächste Tag führte uns durch eine malerische Landschaft entlang der elsässischen Weinstraße. Der erste Zwischenstopp war in Equisheim einer kleinen Stadt mit mittelalterlichem Flair und den typischen Fachwerkbauten inmitten von Weinbergen gelegen. Weiter ging es zum nächsten etwas größeren Ort Riquewihr, der bereits seit 1320 Stadtrecht hat und ebenso zum Bummeln und Verweilen einlud. Am frühen Nachmittag besuchten wir den deutschen Soldatenfriedhof in Bergheim auf dem über 5000 Soldaten beigesetzt wurden, viele von ihnen wurden nicht einmal 20 Jahre alt. In Anbetracht der aktuellen politischen Lage mit dem Krieg in der Ukraine waren wir alle besonders betroffen. In einer wunderschönen Landschaft überraschte uns unsere Reiseführerin mit typisch elsässischen selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Anschließend fuhren wir noch zu einer Weinverkostung in einer Weinkellerei, wo neben verschiedenen Weinen auch der typische Kugelhopf angeboten wurde. Am vorletzten Tag stand die Fahrt nach Freiburg, der „Hauptstadt des Schwarzwaldes“ auf unserem Programm. Mit einem Stadtführer spazierten wir durch die verwinkelte Altstadt entlang der Freiburger Bächle und besichtigten das wunderschöne gotische Freiburger Münster mit seinen Kostbarkeiten. Ins Hotel zurück ging es über die Landschaft des Kaiserstuhls und die badische Weinstraße mit einem letzten Zwischenstopp in dem kleinen Städtchen Gengenbach im Kinzigtal mit historischem Stadtkern. Bevor wir uns am letzten Tag wieder auf die Heimfahrt nach Regensburg und Zeitlarn machten, besichtigten wir noch die drittgrößte Stadt des Elsass, Colmar. Das Altstadtbild ist geprägt von historischen Bauwerken und vielen kleinen Kanälen. Leider war nicht genügend Zeit, um auch noch das Musée Unterlinden mit dem berühmten Isenheimer Altar zu besuchen. So bleibt nur die Hoffnung auf ein nächstes Mal. Die Fahrt ins Elsass war für alle ein Erlebnis.


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Kreisverbandstag
12.03.2022
Sitzungen
Am 12.03.2022 fand unser Kreisverbandstag mit Neuwahlen im Pfarrheim Wörth statt. Der Tag begann um 9 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst mit Diözesanpräses Stephan Rödl, Kreispräses Stephan Forster und Ortspräses Johann Baier. Zu Beginn der Tagung sprachen Landrätin Tanja Schweiger und die 3.Bürgermeisterin von Wörth Grussworte. Danch hielt Pfarrer Rödl den Festvortrag "Gutes Leben für alle-Impulse der Katholischen Soziallehre in den Enzykliken der Päpste Benedikt XVI. und Franziskus" Nach dem gemeinsamen Mittagessen fanden die Formalien mit Neuwahlen statt.

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Besuch Neue Synagoge
27.10.2021
Am 27.10.2021 besuchten Mitglieder der einzelnen Ortsverbände die Neue Synagoge in Regensburg. Ursprünglich war der Besuch am 08.Mai 2020, dem 75. Jahrestag der Befreiung von der Nazidiktatur geplant, musste aber Korona bedingt ausfallen. Ende Oktober war es nun möglich diesen Besuch mit verkleinerter Gruppe nachzuholen. Das Jahr 2021 ist nicht weniger bedeutend als der 8.Mai 2020. Christoph Aisch begrüßte alle Anwesenden und drückte seine Freude aus, dass nun doch noch diese Besichtigung stattfinden kann. In seiner Begrüßung wies er darauf hin, dass auch 2021 ein bedeutendes Jahr für das jüdische Leben in Deutschland ist. Vor 1700 Jahren hatte Kaiser Konstantin Juden in Köln erlaubt öffentliche Ämter zu bekleiden. In Bayern wurden vor 150 Jahren Juden formal den christlichen Mitbürgern gleichgestellt. Prof. Eckstein, der Vorsitzende des Förderkreises „Neue Synagoge“, führte uns vor der Führung ausführlich in die Geschichte der jüdischen Gemeinde Regensburg ein, die die älteste in Bayern ist. Regensburg war ein Zentrum Des jüdischen Lebens in Deutschland mit einer Talmudschule in der bedeutende Rabbiner ausgebildet wurden, die in ganz Europa tätig waren. Mit der Vertreibung der Juden aus Regensburg 1519 endete das jüdische Leben in der Stadt. Erst 150 Jahre später kehrten Juden nach Regensburg zurück und erlebten Anfang des 20. Jh. Eine neue Blütezeit. 1912 wurde eine neue Synagoge eingeweiht, die in der „Reichskristallnacht“ 1938 zerstört wurde. Die Nazizeit gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Gemeinde. Bereits 1946 kehrten Juden nach Regensburg zurück und es entwickelte sich wieder eine lebendige Gemeinde, die ab 1991 einen starken Zuzug aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion erhielt. Die heutige Synagoge wurde 2019 eingeweiht. Prof. Eckstein führte uns nach der Einführung über den alten Betsaal in die Neue Synagoge, die mit ihrer zeltartigen Holzdecke ein bedeutendes Regensburger Bauwerk ist, dass international Beachtung findet. Dieser Raum mit dem vielen Holz führte bei den Teilnehmern zum Staunen. Am Ende der Führung dankte Christoph Aisch Prof. Eckstein für die interessante und ausführliche Führungen. Damit konnten wir unsere Kenntnisse über den jüdischen Glauben und jüdisches Leben, besonders in Regensburg, erweitern.

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Die Zukunft der Krankenhäuser in Niederbayern und der Oberpfalz nach Corona
11.10.2021
KAB Kreisverbände Regensburg Land und Stadt diskutieren mit Landtagsabgeordneter Sylvia Stierstorfer Regensburg: Rund 30 KAB Mitglieder diskutieren mit Sylvia Stierstorfer über den Erhalt und die Zukunft ländlicher Krankenhäuser. Dabei wurde deutlich, dass die Schließung von Krankenhäusern in der Umgebung von Regensburg zu spürbaren Auswirkungen in einem eigentlich gut versorgten Gebiet führen. Rund 30 KABlerinnen und KABler waren am 11.10.2021 der Einladung der Kreisvorstandschaften in die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) zum gemeinsamen Kreisausschuss gefolgt. „Auch jetzt, gerade nach den letzten eineinhalb Jahren Pandemie, wollen wir an dem Thema „Zukunft der ländlichen Krankenhäuser“ dranbleiben. Gerade, weil auch inmitten der Pandemie nicht Halt vor weiteren Schließungen gemacht wurde. Ganz aktuell ist da ja die Diskussion um die Schließung des Krankenhauses Roding.“ Mit diesen Worten begrüßte Christoph Aisch, Kreisvorsitzender der KAB Regensburg-Land die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und leitete zur Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer über. Stierstorfer wies zunächst auf die gute Situation im Raum Regensburg hin. Trotz Schließungen von Krankenhäusern seien Stadt und Landkreis Regensburg gut versorgte Gebiete. „Im Krankenhaus Wörth planen wir sogar einen Bettenausbau und stärken damit ein Krankenhaus in ländlicher Region.“ so Stierstorfer. Auch die Post-Covid-Ambulanz im Klinikum Donaustauf stärke den ländlichen Raum. „Wir sind im Raum Regensburg verhältnismäßig gut aufgestellt. Da gebe ich Ihnen recht. Aber zum einen ist die KAB eine solidarische Gemeinschaft, die sich auch über die Landkreisgrenzen hinweg für dieses wichtige Thema engagiert und zum anderen sind trotz der guten Versorgung in Regensburg die Folgen auch hier spürbar. Die Wartezeiten für planbare Eingriffe und Untersuchungen sind auch in den Regensburger Krankenhäusern mittlerweile erschreckend lang.“ so Albert Herold, Kreisvorsitzender aus dem Stadtgebiet Regensburg. Bei kritischen Nachfragen zur Krankenhausfinanzierung durch Fallpauschalen verwies Stierstorfer auf die Bundesregierung: „Die Struktur der Gesundheitsreform und die Fallpauschalenfinanzierung ist Bundesangelegenheit. Aber wir in Bayern halten das System der Fallpauschalen für verbesserungswürdig.“ Man habe Vorschläge zu anderen Finanzierungsarten gemacht. Darüber hinaus hätte Bayern auf den Investitionsbedarf der Krankenhäuser reagiert und 28% mehr im Haushalt für Investitionen veranschlagt. „Das soll auch im kommenden Jahr gehalten werden. Und: Wir haben keinen Investitionsstau in Bayern.“ Im weiteren Verlauf der Diskussionen machte die Landtagsabgeordnete auch ihren Standpunkt gegenüber der Bertelsmann Studie klar: „Ich kann nicht verstehen, wie man zu dem Ergebnis kommt, dass wir zu viele Krankenhäuser hätten.“ „Im Prinzip müsste es im Gesundheitsbereich genauso sein, wie bei der Feuerwehr.“ meinte Maria Beer Kreisvorsitzende KAB Regensburg Land zum Schluss der Diskussion, „Da löst man eine örtliche Feuerwehr ja auch nicht auf, weil es ein halbes Jahr nicht gebrannt hat, sondern man hält die Finanzierung vor – eben für den Fall, dass es brennt.“
Info Bertelsmann Studie: Sowohl im AOK Report 2018 als auch in einer Studie der Bertelsmann Stiftung wird die Stilllegung von Kliniken mit weniger als 500 Betten gefordert. Die Argumente: Kleinen Häusern mangelt es an Qualität und Anfahrtswege verlängern sich durch Schließungen nicht drastisch. Die Kliniklandschaft soll von 1750 auf 600 Kliniken verringert werden. Heute haben 0,03 % der Bevölkerung einen Anfahrtsweg von 50 km und mehr ins nächste Krankenhaus. Nach Veränderung der Kliniklandschaft erhöht sich der Prozentsatz auf 2,5%. Darüber hinaus gibt es keine deutschlandweite Bertelsmann Studie über die Kliniklandschaft, sondern es handelt sich hierbei um eine Studie, die vom nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister für sein dicht besiedeltes Gebiet in Auftrag gegeben wurde. Die Ergebnisse dieser Studie wurden auf das gesamte Bundesgebiet übergestülpt – ohne die jeweilige Infrastruktur zu beachten. Das Krankenhauspersonal ist zwischen 1991 und 2017 um 10.000 Personen gewachsen. Aber dieses Personal behandelt nun 4,8 Mio. Patienten mehr in 470 Krankenhäusern weniger als noch 1991. Info KAB: Die Katholische Arbeitnehmer - Bewegung ist ein starker Sozialverband, in dem etwa 80 000 Männer und Frauen bundesweit organisiert sind. Die Aktivitäten der KAB richten sich nicht ausschließlich an die eigenen Mitglieder, sondern stehen allen offen, die sich den gesellschaftspolitischen Zielen der KAB verpflichtet fühlen. Nähere Informationen unter www.kab-regensburg.de Michaela Zwerger I

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